“Viel Zeit haben sie nicht. Nur vier, fünf Stunden schenkt die Sonne den Fahrerinnen und Fahrern. Dann ist auch die Schattenwand an der Nordseite des Gletschers angetaut, und sie müssen zurück ins Dorf. Wenig Zeit also, und so drängen sich noch in der Dunkelheit zwölf, zwanzig, vierzig junge Menschen vor dem Drehkreuz der Talstation in Zermatt. Sie werfen unruhige Blicke zum Bahnwart, drängeln sich an den Seiten nach vorne, drücken gegen die Gatter wie junge Rennpferde in ihren Startboxen. Sie sind einige der besten Alpinfahrer der Welt. Aufgestanden, um ihre neuen Skier ‘an den Schnee zu bringen’, wie ein Trainer sagt. Als sich das Drehkreuz lockert, ruft eine Französin: ‘Allez, allez, allez!’ Und im Dorf ist es noch stille Nacht.” Mehr hier.